Die Geschichte

"'Licht und Schatten' ist ein Tanzstück zum Nachdenken. Es ist in zwei Akten angelegt und beschäftigt sich mit dem Thema Ausgrenzung.

In jedem Menschen ruht bereits der Keim der Ablehnung des Fremd- und Andersartigen. Musikwahl und dramatisch tänzerische Gestaltung symbolisieren grundsätzlich Verhaltensmuster der Menschen, die charakterimmanent weder an Zeitströme noch an unterschiedliche Zivilisationsformen gebunden sind.

Damit soll zum Ausdruck gebracht werden, daß es sich bei diesen sozial wie ethisch rational verwerflichen Verhaltensweisen um ein tief verankertes Verhaltensprinzip handelt, nämlich das Ausgrenzen der Andersartigkeit aus der eigenen Gruppe bis hin zur widerlichsten Form, in der der Überlegene dem Ausgegrenzten gegenüber treten kann: Er zerstört ihn durch Benutzen und degradiert ihn damit zu einem diffamierten 'Nichts'!

Unter normalen Bedingungen wird dieser Wesenszug unterdrückt, ruht aber immer unter der Oderfläche, d.h. er kann bei jeder Gelegenheit in sublimer Form auch im geregelten täglichen Leben in verletzender Weise Gestalt annehmen und bei außerrechtlichen Situationen, z.B. bei Straflosigkeit, ausbrechen."

Suheyla Ferwer

Licht & Schatten

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